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Interprofessionelles Lernen als Voraussetzung für interprofessionelles Handeln
Ziel dieses Konzeptes ist es überberufliches Denken und Handeln als ein zentrales Element der Berufsqualifikation in den Bildungsgängen der Gesundheitsberufe zu etablieren.

Mit der Erreichung dieses Ziels ist eine Integration der Gesundheitsberufe in ein gemeinsames Denk- und Handlungsgebäude verbunden. Trotz der derzeit unterschiedlichen Strukturen der Bildungsgänge im schulischen und hochschulischen Bereich regen solche Qualitätskriterien Entwicklungen hinsichtlich gemeinsamer Bildungssequenzen an.
Das Projekt „Entwicklung, Erprobung und Evaluierung übergreifender Qualitätskriterien als Rahmenkonzept für die Berufsausbildung und Studiengänge der Gesundheitsberufe - Kurzbezeichnung Ausbildungsqualität in Gesundheitsberufen - AQiG“ wurde von der Robert Bosch Stiftung gefördert und von der TU Dresden(Berufspädagogik) evaluiert.

Beteiligte waren neunGesundheitsberufe:
Diätassistent/ Diätassistentin
Ergotherapeut/ Ergotherapeutin
Gesundheits- und Krankenpfleger/ Gesundheits- und Krankenpfleger
Hebamme/ Entbindungspfleger
Medizinisch-Technischer Assistent/ Medizinisch-Technische Assistentin
(MTAR), (MTAL),(MTAF)
Orthoptist/ Orthoptistin
Pharmazeutisch-Technischer Assistent/ Pharmazeutisch-Technische Assistentin
Physiotherapeut/ Physiotherapeutin
Rettungsassistent/ Rettungsassistentin

Im Fokus der entwickelten Qualitätskriterien steht das Unterrichtsgeschehen – die Lern- Lehr-Interaktion – selbst mit dem Ziel, die Befähigung zum inter- und transdisziplinären Handeln zu fördern. Ein solcher pädagogischer Kernprozess findet sich gleichermaßen berufs- und bildungssystemübergreifend. Der konkrete Fallbezug stellt an die Lern-Lehr-Interaktion die Anforderung der Anbahnung von sowohl wissenschaftlicher und praktisch-technischer als auch hermeneutischer Kompetenz. Aus der Perspektive des Lern-Lehr-Prozesses werden Bezüge zum curricularen Rahmen hergestellt.

Mit einem solchen Qualitätsinstrument liegt eine Leitlinie zur Qualitätsentwicklung an allen Lernorten in den Bildungsgängen der Gesundheitsberufe vor.
pädea hat diesen Prozess begleitet und gestaltet. Die Qualitätskriterien können auf Anfrage in weiteren Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens implementiert werden.







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